Ein Projekt der Aurelis

Nächste Präsentation noch im Herbst 2014

14-10-2014
Aurelis Region West

Was den Besuchern bei der Vorstellung der städtebaulichen Entwürfe naturgemäß fehlte, waren konkrete Angaben Stellflächen, Wohnraumflächen und gewerblich genutztem Raum. Planungsdezernent Franz-Josef Höing nutzte die Gelegenheit, um den Zuhörern den weiteren Fortgang zu skizzieren. „Die vorgestellten Planungen bilden für uns als Verwaltung derzeit ein städtebauliches Gerüst, das aber noch nichts über die finale Gestaltung einzelner Bereiche aussagt“, machte Höing deutlich. Es sei nun Aufgabe der Verwaltung, über ein intelligentes Verkehrskonzept, die Lärmsituation und andere Rahmenbedingungen nachzudenken. Dazu gehörten dann auch Themen wie ein Radwegekonzept, Stellplätze oder andere Details.

„Klar ist, dass in einem Mischgebiet rund ein Drittel der Fläche gewerblich genutzt werden soll. Darüber hinaus ist es unser Ziel, eine kleinteilige Mischung mit sehr unterschiedlichen Eigentumsstrukturen vom frei finanzierten Wohnungsbau mit Miet- oder Eigentumswohnungen sowie rund 30 Prozent gefördertem Wohnungsbau zu erzielen“, skizzierte Franz-Josef Höing. In einer ersten Hochrechnung bezifferte er die Zahl der möglichen Wohneinheiten in vier Blöcken im Mittelteil auf rund 450. Weitere 150 Wohneinheiten könnten in dem rund 15.000 qm großen Bereich entstehen, in dem sich derzeit die Kleingärten befinden.

Es sei aber auch zu berücksichtigen, dass es durch die Lärmsituation nun mal Konstanten gebe, an denen nicht zu rütteln sei. „In einigen Bereichen wird kein Wohnungsbau möglich sein, da die Belastung für die Anwohner einfach zu hoch wäre“, erklärte Höing. Die Ehrenfelder dürfen gespannt sein: Noch im Herbst 2014 (der genaue Termin wird an dieser Stelle frühzeitig bekannt gegeben) soll es einen weiteren Präsentationstermin geben. 

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"Fokus liegt auf Kleinteiligkeit und der richtigen Mischung"

14-10-2014
Aurelis Region West

Dezernent Franz-Josef Höing (Foto) machte in einer Stellungnahme bei der Präsentation der weiter entwickelten Entwürfe durch die Planer deutlich, dass der laufende Planungsprozess in enger Abstimmung mit Eigentümer, Politik und Verwaltung weiter gehen wird. „Die Qualität der vorgestellten Konzepte liegt vor allem darin, dass sich auf den ersten Blick gegenüber der hohen Qualität der ersten Entwürfe nichts geändert hat, obwohl fast jeder Strich auf den Entwürfen noch einmal geringfügig verändert wurde“, beschrieb Franz-Josef Höing seinen Eindruck. „Mir gefällt vor allem, dass es nun keine glatten, harten Kanten, sondern keilförmige, offene Räume gibt, die miteinander verknüpft wurden.“ Für die Proportionen gelte, dass die Gebäude nicht „vulgär hoch“ seien, so dass die gewünschte Kleinteiligkeit vorhanden sei. 

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Zwei städtebauliche Varianten für die künftige Entwicklung

13-10-2014
Aurelis Region West

Rund 120 Bürgerinnen und Bürger sorgten wieder für hervorragende Resonanz bei der weiteren Präsentation der Entwürfe zur Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhof-Areals. Die Planungsteams Lorenzen/Becht und Trint+Kreuder/Lill+Sparla präsentierten zwei städtebauliche Varianten. In einer Variante wurden Möglichkeiten zur städtebaulichen Entwicklung bei Erhalt der Güterhalle und der Kleingärten vorgestellt. In einer zweiten Variante wurden Zeichnungen vorgestellt, in denen Güterhalle und Kleingärten überplant wurden. Kritik an der Überplanung ihrer Kleingärten gab es von den Pächtern der Parzellen. Sie kritisierten, dass die Planungen keine Rücksicht auf die Erhaltung naturnaher Strukturen nehme.

Carsten Lorenzen und Hanno Kreuder stellten mit ihren Planungen drei wesentliche Themen in den Vordergrund: Dabei ging es um die Schaffung einer „doppelten Piazza“ im Eingangsbereich im Osten, das verträgliche Miteinander von Arbeiten, Wohnen und Einkaufen im Mittelteil sowie den Grünzug auf dem Areal.

Im Ostteil des Areals sehen die Planer einen baumbestandenen Platz (besagte Piazza) als Entrée an der Vogelsanger Straße in das neue Stadtquartier sowie eine drei- bis fünfgeschossige Bebauung als bahnbegleitendes Bauwerk. Eine Tiefgarage für Anwohner und Gewerbetreibende sowie die mögliche Nutzung der Güterhalle als Ausstellungsraum waren weitere vorgestellte Aspekte.

Der mittlere Teil wurde von den Planern als sogenannter „shared space“ geplant – ein Raum, der vor allem die Begegnung der Bewohner ermöglicht und zu dem eine Straße gehört, die die Planer weniger als Durchgangsstraße zwischen Vogelsanger Straße und Maarweg, sondern vielmehr als Anwohnerstraße sehen möchten. Weitere Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich hier durch eine mögliche Verkleinerung der privaten Gärten, die dadurch mögliche Verbreiterung des Grünzugs und die Mischung von wohnlicher und gewerblicher Nutzung.

Im Westteil wird die künftige Planung maßgeblich davon abhängen, ob die Kleingärten erhalten werden oder nicht. Die Erschließungssituation in diesem Bereich am Maarweg bliebe grundsätzlich gleich. Grundsätzlich möchten die Planer mit der Erschließungsstraße soweit wie möglich nach Süden rücken, um den Zugang zum neuen Quartier zu schaffen. Im Westteil besteht eine planerische Komponente auch darin, die Verbindung zum Bereich der Fachhochschule herzustellen.

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