Ein Projekt der Aurelis

Ausgangssituation

 


Die Fläche des ehemaligen Güterbahnhofs (Foto: Stadt Köln) in Köln-Ehrenfeld ist ca. 72.000 m² groß und liegt zwischen der Vogelsanger Straße, der Bahntrasse und dem Maarweg. Im Nordwesten grenzt das Areal an das Gelände der Rheinischen Fachhochschule sowie an bestehende Gewerbe- und Wohnnutzungen an. Das brachliegende Gelände ist nur teilweise genutzt bzw. an Gewerbetreibende zur Zwischennutzung vermietet. Entlang des Maarwegs befinden sich eine Kleingartenanlage sowie ein Wohngebäude mit angrenzenden Gewerberäumen. Im Vorfeld des Aufstellungsbeschlusses für den Bebauungsplan und des kooperativen Gutachterverfahrens wurde am 20. September 2013 ein Workshop zu den Nutzungs- und Entwicklungsmöglichkeiten des Güterbahnhofsgeländes durchgeführt. Dabei spielte die aktuelle Diskussion um den drängenden Wohnungsbedarf in der Stadt eine zentrale Rolle.

Veranstalterin war die Aurelis in Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt der Stadt Köln. Ziel war es, Möglichkeiten und Grenzen zu klären, ob und wie die im Flächennutzungsplan und im Rahmenplan Braunsfeld/Müngersdorf/Ehrenfeld als Bahnfläche- bzw. Gewerbegebiet dargestellte Fläche künftig als gemischt genutztes Gebiet mit einem hohen Wohnanteil entwickelt werden kann. Grundlage dieses Arbeitsworkshops waren die Ergebnisse zahlreicher Gutachten und Untersuchungen (u. a. zu Lärmwerten/Lärmschutzanlage, Standortuntersuchungen Gewerbe, Erschließungsmöglichkeiten), die von der Eigentümerin in Auftrag gegeben worden waren.

An dem Workshop nahmen rund 35 Personen teil: Neben Vertretern der Eigentümerin und des Stadtplanungsamtes waren die planungsbezogenen Fachämter, Vertreter der Politik, der Anlieger und Zwischennutzer und die Gutachter vertreten. Der Workshop wurde von Prof. Christl Drey moderiert. Es bestand ein großer Konsens der Beteiligten darüber, hier ein gemischt genutztes Quartier mit dem Leitgedanken „Ehrenfeld weiter bauen“ zu entwickeln. Ergebnis des Workshops war unter anderem, dass eine 11 m hohe Lärmschutzwand entlang der Bahntrasse als bauliche Vorinvestition eine Wohnnutzung in Teilbereichen des Geländes möglich macht.

 

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