Ein Projekt der Aurelis

Aktiver Schallschutz an der Bahntrasse


Das Grundstück liegt an der Hauptverkehrsstrecke der Deutschen Bahn AG von Köln nach Aachen. Südlich angrenzend an die Bahntrasse befindet sich ein Industrie- und Gewerbegebiet. Durch diese gewerblichen Nutzungen, die Bahntrasse sowie die umliegenden Straßen sind hohe Lärmimmissionen vorhanden. Für Mischgebiete sind in der städtebaulichen Planung schalltechnische Orientierungswerte von 60 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts zu berücksichtigen. Sowohl im Nahbereich der Vogelsanger Straße und des Maarweges (aber auch im Nahbereich der Bahntrasse) liegen die Verkehrslärmimmissionen sowohl tags als auch nachts teilweise über 70 dB(A).

Deshalb wurden bereits im Vorfeld des Gutachterverfahrens schalltechnische Untersuchungen durchgeführt: Mit dem Ergebnis, dass eine Bebauung ohne einen hohen aktiven Schallschutz entlang der Bahntrasse nicht möglich ist. Aufgrund der Schienen- und Gewerbelärmsituation wurde ein aktiver Schallschutz (bis zu einer Höhe von 11 Metern) entlang der höher liegenden Bahntrasse als Grundvoraussetzung konzipiert. Voraussetzung für diese Abschirmwirkung ist, dass Fenster je nach Lage der Gebäude nicht oberhalb der Oberkante des aktiven Schallschutzes liegen.

Die durchgeführten schalltechnischen Untersuchungen verdeutlichen insbesondere entlang der Straßen eine immer noch verbleibende Überschreitung der Orientierungswerte von 60/50 dB(A) tags/nachts auch mit aktivem Schallschutz. Besonders im Kreuzungsbereich bzw. auf dem Grundstücksbereich parallel zum Maarweg wird ein Baukonzept mit Grundrisslösungen erforderlich werden, die auf die entsprechenden Schallpegel reagieren. Aus schalltechnischer Sicht scheiden voraussichtlich Wohnnutzungen für den Bereich an der Vogelsanger Straße / Eisenbahnüberführung und an der Eisenbahnüberführung Maarweg aus.

Essenzielle Voraussetzungen für die Entwicklung eines gemischt genutzten Quartiers mit gesunden Wohn- und Arbeitsbedingungen sind umfassende Lärmschutzmaßnahmen zur Bahntrasse und insbesondere zu den bestehenden Industrie- und Gewerbegebieten im Süden.

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