Ein Projekt der Aurelis

Zwei städtebauliche Varianten für die künftige Entwicklung

13-10-2014
Aurelis Region West

Rund 120 Bürgerinnen und Bürger sorgten wieder für hervorragende Resonanz bei der weiteren Präsentation der Entwürfe zur Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhof-Areals. Die Planungsteams Lorenzen/Becht und Trint+Kreuder/Lill+Sparla präsentierten zwei städtebauliche Varianten. In einer Variante wurden Möglichkeiten zur städtebaulichen Entwicklung bei Erhalt der Güterhalle und der Kleingärten vorgestellt. In einer zweiten Variante wurden Zeichnungen vorgestellt, in denen Güterhalle und Kleingärten überplant wurden. Kritik an der Überplanung ihrer Kleingärten gab es von den Pächtern der Parzellen. Sie kritisierten, dass die Planungen keine Rücksicht auf die Erhaltung naturnaher Strukturen nehme.

Carsten Lorenzen und Hanno Kreuder stellten mit ihren Planungen drei wesentliche Themen in den Vordergrund: Dabei ging es um die Schaffung einer „doppelten Piazza“ im Eingangsbereich im Osten, das verträgliche Miteinander von Arbeiten, Wohnen und Einkaufen im Mittelteil sowie den Grünzug auf dem Areal.

Im Ostteil des Areals sehen die Planer einen baumbestandenen Platz (besagte Piazza) als Entrée an der Vogelsanger Straße in das neue Stadtquartier sowie eine drei- bis fünfgeschossige Bebauung als bahnbegleitendes Bauwerk. Eine Tiefgarage für Anwohner und Gewerbetreibende sowie die mögliche Nutzung der Güterhalle als Ausstellungsraum waren weitere vorgestellte Aspekte.

Der mittlere Teil wurde von den Planern als sogenannter „shared space“ geplant – ein Raum, der vor allem die Begegnung der Bewohner ermöglicht und zu dem eine Straße gehört, die die Planer weniger als Durchgangsstraße zwischen Vogelsanger Straße und Maarweg, sondern vielmehr als Anwohnerstraße sehen möchten. Weitere Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich hier durch eine mögliche Verkleinerung der privaten Gärten, die dadurch mögliche Verbreiterung des Grünzugs und die Mischung von wohnlicher und gewerblicher Nutzung.

Im Westteil wird die künftige Planung maßgeblich davon abhängen, ob die Kleingärten erhalten werden oder nicht. Die Erschließungssituation in diesem Bereich am Maarweg bliebe grundsätzlich gleich. Grundsätzlich möchten die Planer mit der Erschließungsstraße soweit wie möglich nach Süden rücken, um den Zugang zum neuen Quartier zu schaffen. Im Westteil besteht eine planerische Komponente auch darin, die Verbindung zum Bereich der Fachhochschule herzustellen.

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Termin für die nächste Veranstaltung steht

26-08-2014
Aurelis Region West

Die Sommerpause ist vorbei, Planer und Architekten sind noch dabei, die Vorstellungen in praktische Ideen und Skizzen umzusetzen. Gerne geben wir Ihnen hiermit den Termin der öffentlichen Informationsveranstaltung zum kooperativen Gutachterverfahren „Ehemaliger Güterbahnhof Köln-Ehrenfeld“ bekannt und laden Sie herzlich dazu ein. Die Veranstaltung wird am Donnerstag, 2. Oktober 2014, von 19 bis 21 Uhr stattfinden. Veranstaltungsort ist (wie bereits bei den bisherigen Präsentationen) der Ehrenfelder Verein für Arbeit und Qualifizierung (EVA) e.V. an der Herbrandstraße 10, in Köln-Ehrenfeld.

Präsentiert wird im Rahmen des Termins das Ergebnis der gemeinsamen Entwurfsüberarbeitung durch die Teams Lorenzen/Becht und Trint+Kreuder/Lill+Sparla. Das Ergebnis soll als Grundlage für den anstehenden Bebauungsplan dienen.

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Entwürfe noch bis 4. Juli im Stadthaus zu sehen

23-06-2014
Aurelis Region West

Wie bereits angekündigt, werden die Entwürfe für die Gestaltung des ehemaligen Güterbahnhof-Areals noch bis einschließlich Freitag, 4. Juli 2014, während der regulären Öffnungszeiten in der Magistrale des Stadthauses Köln (Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln) ausgestellt. Das Stadthaus ist zu den normalen Öffnungszeiten für jeden interessierten Besucher der kleinen Ausstellung geöffnet: Am Montag, Dienstag und Donnerstag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr. Mittwoch von 8 bis 18 Uhr und am Freitag von 8 bis 14 Uhr. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Entwürfe der nun kooperierenden Partner aus Kopenhagen und Köln.

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Protokoll der Schlusspräsentation liegt vor

12-06-2014
Aurelis Region West

Inzwischen liegt das Protokoll der Schlusspräsentation vom 15. Mai 2014 vor und kann hier von jedem Interessierten eingesehen werden. Grundlage für das zu beauftragende städtebauliche Rahmenkonzept ist das städtebauliche Konzept des Teams Lorenzen/Becht und für den östlichen Teilbereich (Bereich um die Güterhalle) der Entwurf des Teams Trint+Kreuder/Lill+Sparla. Die genaue Schnittlinie zwischen den Teilräumen wird in Zusammenarbeit der beiden Teams entwickelt. Zu der politischen Grundsatzfrage, ob die Kleingartenfläche als Grünfläche erhalten bleiben oder als Wohnbaufläche überplant werden soll, stellte die Jury fest, dass alle vier städtebaulichen Entwürfe auch ohne diese Fläche schlüssige Konzepte darstellen, die Kleingartenfläche mit Ausnahme eines für die Anbindung der Erschließungsstraße an den Maarweg notwendigen Grundstücksteils also als Wohnbaufläche städtebaulich nicht zwingend erforderlich ist.

Alle Entwurfsarbeiten werden vom 23. Juni 2014 bis einschließlich 4. Juli 2014 während der regulären Öffnungszeiten in der Magistrale des Stadthauses Köln (Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln) ausgestellt.

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Presse-Resonanz auf die Schlusspräsentation

20-05-2014
Aurelis Region West

Die Abschlusspräsentation des kooperativen Gutachterverfahrens „Güterbahnhof Ehrenfeld“ wurde von einer umfassenden Presse-Berichterstattung begleitet. Sowohl Center TV (unter folgendem Link finden Sie zu Beginn der Sendung vom 16. Mai 2014 einen Bericht über die Veranstaltung: http://koeln.center.tv/mediathek/videoportal/rheinzeit-mediathek/) als auch der Kölner Stadtanzeiger berichteten über die Veranstaltung und das Ergebnis des Verfahrens.

Links auf die Beiträge des Kölner Stadtanzeigers:
http://www.ksta.de/ehrenfeld/gueterbahnhof-ehrenfeld-kleingaerten-und-gueterhalle-bleiben,15187506,27153492.html
http://www.ksta.de/ehrenfeld/-vom-gueterbahnhof-zum-neuen-stadtviertel,15187506,27167020.html

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Jury empfiehlt Mix aus zwei Entwürfen

16-05-2014
Aurelis Region West

Die Entwürfe der Planungsteams Lorenzen/Becht (Kopenhagen, siehe oben) und des Teams d.n.a. Trint+Kreuder / Lill+Sparla (Köln, siehe unten) werden die weitere Planung für das Areal des ehemaligen Güterbahnhofs in Ehrenfeld bestimmen. Die Jury des Gutachterwettbewerbs empfahl die beiden Entwürfe und möchte nun bis zum Herbst 2014 einen gemeinsamen Entwurf sehen. Dieser Entwurf wird dann wieder in einer weiteren öffentlichen Bürgerveranstaltung vorgestellt.

Schon jetzt lässt sich sagen, dass der gemeinsame Entwurf eines neuen Stadtviertels zwei Drittel Wohnen und ein Drittel Gewerbenutzung vorsehen wird. Die Jury plädierte für den Erhalt der Kleingartenanlage am Maarweg, auch die ehemalige Güterhalle auf der Ostseite soll als prägendes Element und möglicher Standort für eine spätere sozial-kulturelle Nutzung erhalten bleiben.

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